Bamberger U19 reist nach Würzburg

Spiele unter der Woche scheinen für die NBBL von Brose Bamberg langsam Gewohnheit zu werden, denn der TSV Tröster Breitengüßbach reist am kommenden Mittwoch zur s.oliver Würzburg Akadamie. Gespielt wird ab 20 Uhr in der Feggrube.

Mittwoch, 06. Februar 2019 um 20 Uhr in der Feggrube

Als einziges noch ungeschlagenes Team stehen die Brose Bamberg Youngsters von Mario Dugandzic und Felix Czerny weiterhin an der Spitze der Hauptrunde drei. Dicht gefolgt von Bayreuth und Nürnberg komplettiert nun die dritte fränkische Mannschaft das Verfolgerfeld. So gastiert das U19-Team am kommenden Mittwoch in Würzburg, dem aktuellen Tabellensiebten.

Die Nachwuchsschmiede von Bundesligist s.oliver Würzburg kann auf eine Bilanz von drei Siegen und sieben Niederlagen und damit auf einen eher durchwachsenen Saisonverlauf schauen. Zuletzt unterlag man im Frankenderby knapp gegen die Nürnberg Falcons BC mit 73:70. Das Hinspiel gewann Bamberg Anfang November übrigens mit 82:67. Behält Breitengüßbach also auch dieses Mal die Oberhand gegen Würzburg?

Verhindern wollen das vor allem die Würzburger Topscorer und das sind gleich vier an der Zahl. Julius Böhmer (10.8), Michael Javernik (13.0), Nils Leonhardt (14.3) und John Josep Saigge (11.0) sind die Eckpfeiler der Würzburger Offensive und präsentierte sich auch beim Hinspiel in Bamberg als besonders stark. Das Coaching-Duo Dugandzic/Czerny kann sich allerdings ebenfalls auf einen starken Kader verlassen. Angeführt von Henri Drell (20.6 Punkte pro Spiel) liefern Nicholas Tischler (15.1) sowie Moritz Plescher (9.0) ihre Leistungen konstant ab. Sich auf die Topscorer des Teams zu verlassen, wird dem Bamberger Spielstil allerdings nicht gerecht, denn neben den genannten Spielern stellen sich alle Youngsters bedingungslos in den Dienst der Mannschaft. Besonders in der Defense zeigte sich der TSV Tröster Breitengüßbach als aggressiv und fokussiert und hielt seine bisherigen Gegner auf maximal 59.7 Punkte.

Mario Dugandzic: „Würzburgs Tabellenplatz spiegelt leider nicht die Qualität der Mannschaft wieder. Ähnlich wie bei uns werden Talente in mehreren Teams eingesetzt und gefördert. Wir wissen um die Stärke der Würzburger und wollen uns gewissenhaft präsentieren.“

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