Brose Bamberg bringt Inklusionsprojekt „Basketball verbindet“ auf den Weg

Wichtiger Monat für den Brose Bamberg e.V.: Anfang Juni stellte der Verein sein neues Inklusionsprojekt „Basketball verbindet“ vor, das sein Zuhause am Dientzenhofer Gymnasium findet. Möglich gemacht wurde das Projekt durch die Zusammenarbeit mit mehreren Projektpartnern.

Seit vielen Jahren engagiert sich der Brose Bamberg e.V. als Träger der Jugendarbeit von Brose Bamberg in den Bereichen Schulsport, Breitensport und Soziales. Nun erweitert das Thema Inklusion das Portfolio des Vereins. Mit dem Projekt „Basketball verbindet“ setzt der Brose Bamberg e.V. eine Initiative auf, die Kinder mit und ohne Beeinträchtigung in der Turnhalle zusammenbringt.

Der Kick-off fand in den Turnhallen des Dientzenhofer Gymnasiums Bamberg statt. Entstanden ist das Projekt aus den zwei wöchentlich stattfindenden Basketball-Sportarbeitsgemeinschaften (kurz: SAGs) von Brose Bamberg, die seit vielen Jahren mit den Schülerinnen und Schülern der sportbetonten Klassen der Jahrgänge fünf und sechs stattfinden. Als offizielle Inklusionsschule mit einer bekannten Affinität zum Basketballsport ist es gelungen, die SAGs als Inklusions-AGs anzumelden und Kinder mit und ohne Beeinträchtigung unter dem Dach von „Basketball verbindet“ zusammenzubringen. Hierzu besuchen Kinds der Bertold-Scharfenberg-Schule Bamberg (Lebenshilfe Bamberg) in regelmäßigen Abständen die AG-Einheiten. 

Der Name ist Programm

Neben Vertretern des Sportamtes Bamberg sowie der Landesstelle für den Schulsport (kurz: LASPO) gesellten sich auch DG-Direktorin Brigitte Cleary sowie Christian Dorn von der Bertold-Scharfenberg-Schule Bamberg und Daniel Förster als Sportfachberater des DGs zum Kick-off hinzu. Nach der Projektvorstellung verschafften sich alle Beteiligten einen ersten Eindruck über die praktische Umsetzung in der Halle: Angeleitet von den Brose Bamberg Jugendtrainern Antonia Schreiner, Thomas Lorber und Kai Tzschentke starteten die Kinder der sportbetonten Klassen gemeinsam mit den Kindern der Lebenshilfe Bamberg in ihr Training und zeigten einmal mehr, dass das Projekt im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch leicht Grenzen überwindet und gemeinsamen Erfolg fördert.

Oberbürgermeister Andreas Starke, der als Vertretung für Landrat Johann Kalb im Dienste des Zweckverbandes für Gymnasium ebenfalls beim Startschuss vor Ort war, lobte das Projekt als „Ausdruck des sozialen Gesichtes der Stadt Bamberg“ und bescheinigte dem DG den Status des perfekten Standortes für „Basketball verbindet“: „Das DG ist als Basketballhochburg in Bamberg bekannt und es ist toll, dass ein solches Projekt nun hier umgesetzt wird.“

Besonderen Erfolgscharakter verleihen dem Projekt die neu installierten Minikörbe in zwei Hallen des DG. „Wir wollen mit dem Projekt auch etwas für die Vereine in Bamberg tun, deswegen war die Installation von Minikörben von Beginn an ein Thema bei der Projektumsetzung. Wir freuen uns, dass es uns gemeinsam mit dem Sportamt Bamberg und der LASPO gelungen ist, die Körbe zu installieren. Sie werden nicht nur den Kindern unseres Projektes helfen, sondern auch den vielen Minis in unseren örtlichen Kooperationsvereinen, die hier trainieren und für die die Minikörbe ab der nächsten Saison verpflichtend für den Verbandsspielbetrieb sind. Auch die Schülerinnen und Schüler des DGs werden mit den Körben im Sportunterricht sicherlich viel Freude haben“, so Sebastian Böhnlein, Leiter Schul-, Breitensport & Soziales bei Brose Bamberg.

Gemeinsam mit der Bertold-Scharfenberg-Schule Bamberg (Lebenshilfe Bamberg), dem Dientzenhofer Gymnasium Bamberg, dem Sportamt Bamberg sowie der LASPO ist die Umsetzung von „Basketball verbindet“ gelungen. Allen Beteiligten ist daran gelegen, das Projekt weiter voranzutreiben, die Kooperationen zu intensivieren und „Basketball verbindet“ auch für andere Sportarten zugänglich zu machen. Eine Verknüpfung mit dem Projekt „ginas“ des goolkids e.V. ist denkbar.  

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