Licht und Schatten gegen Chemnitz

Niederlage im dritten Testspiel.

Zwei Wochen vor Bundesliga-Start haben sich die Korbjägerinnen der DJK Brose Bamberg Wiederaufsteiger Chemnitz im dritten Testspiel der laufenden Vorbereitung mit 68:77 (41:39) geschlagen geben müssen. Nach schachem Beginn kämpfte sich die Mannschaft des Trainergespanns Dauer/Hassfurther/Heckmann durch einen 12:0-Lauf im zweiten Viertel zwar in die Partie, präsentierte sich insgesamt in ihrer Leistung aber noch nicht konstant genug.

„Wir haben nach dem schleppenden Start teilweise gut gespielt, es aber nicht geschafft, dieses Niveau zu halten, sondern sind stattdessen in alte Muster zurückgefallen. Speziell mit dem Auftreten in der zweiten Halbzeit bin ich extrem unzufrieden, was das Reboundverhalten, die Rückwärtsbewegung, den Einsatz im Kampf um freie Bälle oder die defensive Präsenz angeht. In diesen Bereichen werden wir uns deutlich steigern müssen“, stellte Cheftrainer Dauer im Anschluss an die Begegnung in der Strullendorfer Hauptsmoorhalle fest. Für eine positivere Bilanz war das Spiel der DJK-Damen von zu vielen Aufs und Abs geprägt: Sahen sie sich nach zwölf Minuten noch mit einem 14:26-Rückstand konfrontiert, markierte Liisi Sokman nur knapp drei Minuten später in der stärksten Phase der Gastgeberinnen den Ausgleich. Nach einer knappen Führung zur Pause stand Mitte des dritten Viertels dann sogar ein Sieben-Punkte-Vorsprung zu Buche, ehe die Chemnitzerinnen zu einem 18:5-Lauf ansetzten. Dem daraus resultierenden Rückstand lief die Dauer-Truppe gegen das nach Trainingslager in Italien und zahlreichen Testspielen deutlich eingespieltere Team um die Ex-Bambergerin Sophie Mendler bis zum Schluss hinterher.

Da die Gäste aus Sachsen das zweite, für den 22. September geplante Aufeinandertreffen abgesagt haben, bestreiten die Brose-Damen am kommenden Freitag um 20.00 Uhr (Basketball Center Hauptsmoor) gegen Titelverteidiger Wasserburg ihr letztes Vorbereitungsspiel vor Beginn der neuen Spielzeit.

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