Stars zum Anfassen – der 17. Brose Bamberg Förderschultag in Stegaurach

„Ich finde es schön, zu sehen, wie viel Freude die Kids daran haben, mit uns gemeinsam zu trainieren“, sagte der „alte Hase“ des Lions Förderschultags, Elias Harris, am Donnerstag über eine Veranstaltung, die seit 17 Jahren aus dem Terminkalender Brose Bambergs nicht mehr weg zu denken ist.

Der Basketballprofi ist sich selbst nicht ganz sicher, ob es seine vierte oder fünfte Teilnahme ist, ist aber wie auch alle anderen Spieler mit vollem Einsatz dabei. Passend zu seiner Hauptaufgabe im Team ist er dieses Jahr für die Station „Abschluss“ eingeteilt und zeigt den Kindern und Jugendlichen wie man den Ball richtig im Korb unterbringt.

Unterstützt vom Lions Club Bamberg Residenz fand der 17. Lions Förderschultag am 20. Februar am traditionellen Ort, der Aurachtalhalle Stegaurach, statt. Die Organisation dieses Aktionstages übernimmt jedes Jahr der Brose Bamberg e.V. gemeinsam mit dem Landratsamt Bamberg. 130 Schülerinnen und Schüler trafen sich bereits am Morgen, um gemeinsam mit den Profis und unter der Anleitung des Trainers Roel Moors und der Assistant Coaches einen Trainingszirkel zu absolvieren.

Nach einer Begrüßungsrunde durch Gerhard Förtsch, dem Präsidenten des Lions Club Bamberg Residenz, Landrat Johann Kalb und Angelika Trunk vom Landratsamt Bamberg ging es für die Schülerinnen und Schüler auch schon los. Der Trainingsparcours in der Halle bestand aus acht verschiedenen Stationen und forderte und förderte verschiedenste Basketball-Basics. Die Mädels und Jungs konnten unter anderem das Passen und Werfen üben, hatten aber auch die Möglichkeit, sich an Übungen zur Stabilisation des Körpers zu probieren, oder ihre Koordination zu trainieren. Für jede einzelne Station waren als Coaches ein oder zwei Basketballprofis zusammen mit Jugendcoaches Brose Bambergs zuständig.

„Mir haben vor allem die Stationen Ballhandling und Werfen Spaß gemacht“, freut sich Hannah. Sie ist bereits zum dritten Mal beim Förderschultag dabei. Einen Lieblingsspieler hat sie nicht. „Ich mag alle Spieler“, sagt die Schülerin. „Ich bin auch schon zum dritten Mal beim Förderschultag und fand alle Stationen toll“, erzählt Sandra, die ebenfalls viel Spaß hatte.

„An den ersten Förderschultagen nahmen nur drei oder vier Schulen teil“, erinnert sich Sebastian Böhnlein, Leiter Schul-, Breitensport und Soziales bei Brose Bamberg. „Seitdem wächst die Begeisterung zunehmend. Dieser Tag ist eine schulübergreifende gemeinsame Aktion und die einzige, bei der das gesamte Profiteam anwesend ist – das macht ihn so besonders.“

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